Nach meinem ersten Au-Pair-Abenteuer in Wisconsin – das mich mit genug absurden Geschichten zurückließ, um ein ganzes Buch zu füllen, und einem nervösen Augenzucken bei jedem Milchkarton – wagte ich mich noch einmal in die Welt der transatlantischen Kinderbetreuung. Diesmal ganz ohne Organisation. Nur ich, das Internet und eine naive Hoffnung, dass es diesmal besser laufen würde. Nach stundenlangem Durchforsten dubioser Online-Anzeigen („Suche nettes Au-Pair, muss Palmen mögen“) fand ich die Familie Didone in Orlando, Florida. Mit einem Koffer voller Optimismus (und einer gehörigen Portion Naivität) machte ich mich auf den Weg in mein neues Abenteuer. Ich war bereit! Aus meinen vorherigen Fehlern gelernt! Vollkommen vorbereitet! … oder zumindest dachte ich das.

Denn wie sich herausstellen sollte, hatte Florida ganz eigene Vorstellungen davon, was „besser vorbereitet“ bedeutet. Und die hatten weniger mit Kinderbetreuung zu tun – und mehr mit einem Crashkurs in subtropischem Überleben. Der Pool würde mein neuer Erzfeind werden. Aber das ist eine Geschichte für die nächste Anekdote…






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