Offene Türen in der Altstadt von Baku – Gastfreundschaft, die unter die Haut geht

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Die Altstadt – Icheri Sheher – war wie ein Labyrinth aus Geschichten. Wir liefen durch enge Gassen, über Kopfsteinpflaster, vorbei an Holzbalkonen, die sich wie Bühnen über die Straßen spannten. Ich hatte das Gefühl, in eine lebendige Kulisse einzutreten.

Doch das Besondere war nicht die Architektur.
Es waren die Menschen.

Eine Frau winkte uns aus dem Fenster zu. Ein Mann lud uns ein, seinen Innenhof anzusehen – ein grünes Kleinod, liebevoll gepflegt. Ein Künstler ließ uns in seine private Galerie. Und schließlich standen wir auf dem Dach einer Baustelle, weil uns jemand einfach raufwinkte, um die Aussicht zu genießen.

Keiner wollte Geld. Keiner wollte etwas verkaufen.
Sie wollten teilen – ihre Kultur, ihre Freude, ihre Stadt.

Viele winkten uns lächelnd zu, wollten Fotos, wollten einfach „Hallo“ sagen. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass wir nicht Touristen waren, sondern willkommene Gäste.

 
  💭
  Gedanke zum Mitnehmen
 
 
Wenn du mit echtem Interesse auf Menschen zugehst, öffnen sich Türen – manchmal wortwörtlich.

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