Mein TEFL-Zertifikat aus dem vierwöchigen Kurs in Phuket machte mich auf dem asiatischen Arbeitsmarkt plötzlich zur heiß umkämpften Lehrkraft – während befreundete Pädagog*innen mit fünfjährigem Studium in Deutschland noch auf Vertretungsstellen hofften.
Das Sahnehäubchen? In Thailand fragte niemand nach meinem Abschluss – nur nach dem Zertifikat … und ob ich native speaker sei. Als ich verneinte, zuckte der Schulleiter nur mit den Schultern: “But your English is… good enough!”
Die Ironie: Während Muttersprachler*innen oft ohne jegliche Ausbildung vor Klassen geworfen wurden, durfte ich dank TEFL-Methodik tatsächlich lehren – nicht nur reden.
Fazit: Manchmal zählt das richtige Stück Papier mehr als die Herkunft.
Nach diesen Wochen in Thailand wusste ich: Unterrichten kann ein Geschenk sein – wenn man es mit dem Herzen tut.
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Gedanke zum Mitnehmen
Manchmal öffnet sich eine Tür nicht, weil man perfekt vorbereitet ist –
sondern weil man mutig genug war, sie einfach auszuprobieren.





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