🇷🇺 Konsum auf Rädern – Wenn der Supermarkt zu dir kommt
Zwei- bis dreimal pro Woche kündigt sich ein vertrautes Brummen an, das durchs Dorf rollt wie ein kleines Versprechen: Der Konsum auf Rädern ist da.
Im Inneren stapeln sich Kisten und Konserven, Fisch in Dosen, Wasser, Mehl, Buchweizen, Bier, Bonbons – alles, was man zum Leben braucht.
Der Verkäufer kennt jeden beim Namen, weiß, wer gestern schon Zucker gekauft hat und wem bald das Waschpulver ausgeht.
Ein paar Worte, ein Lächeln, ein Handschlag – und schon ist der Wocheneinkauf erledigt.
Was anderswo mit Lieferdiensten, Apps und Online-Konten organisiert wird, läuft hier seit Jahrzehnten nach dem gleichen Prinzip:
Ein Wagen, ein Mensch, ein paar Worte – und das Leben läuft.
Ich liebe diesen Moment, wenn der Motor knatternd aus der Ferne zu hören ist und der Wagen schließlich direkt vor unserer Tür hält.
Kein Anstehen, kein Großmarkt, kein Plastikmeer – nur das Nötigste, frisch aus der Hand.
Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, fühlt es sich nach Luxus an.






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