Es gibt einen Ort, an dem die Zeit anders vergeht.
150 Kilometer nördlich von Sankt Petersburg, zwischen Birken und Tannen, liegt das kleine Dorf Lebedewka – und dort steht die Datscha meiner Schwiegereltern.
Jedes Jahr verbringen wir hier unsere Sommerferien, fernab von Hektik und Stadtlärm.
Das Leben auf der Datscha ist einfach – und gerade darin liegt sein Zauber.

Ich arbeite morgens am Laptop an meinen Projekten, während draußen die Sonne durch das Grün der Bäume fällt.
Danach geht es an den See – zum Schwimmen, Beeren- oder Pilzesammeln oder einfach zum Spazieren durchs Dorf.
Abends ist Banja-Zeit – das traditionelle russische Dampfbad mit Birkenzweigen, Hitze, Lachen und einem Gefühl tiefer Ruhe.
Es gibt WLAN, aber der Empfang ist oft schwach. Und das ist gut so.
Hier zählt anderes: Gespräche, Natur, Nachbarschaft.
Man tauscht Gurken gegen Beeren, kleine Geschenke gegen Lächeln.

Das Leben hier ist gĂĽnstig, einfach, erfĂĽllt.
Kein Muss, kein Zeitdruck – nur das Hier und Jetzt. Und der Wald ringsum. 🌲
Und manchmal, wenn ich mit meinem Sohn am See stehe und die Sonne im Wasser glitzert, denke ich:
Mehr braucht GlĂĽck eigentlich nicht.
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Gedanke zum Mitnehmen
GlĂĽck bedeutet nicht, viel zu haben, sondern wenig zu brauchen.






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