đź“–SommerglĂĽck auf der Datscha

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Es gibt einen Ort, an dem die Zeit anders vergeht.
150 Kilometer nördlich von Sankt Petersburg, zwischen Birken und Tannen, liegt das kleine Dorf Lebedewka – und dort steht die Datscha meiner Schwiegereltern.
Jedes Jahr verbringen wir hier unsere Sommerferien, fernab von Hektik und Stadtlärm.
Das Leben auf der Datscha ist einfach – und gerade darin liegt sein Zauber.

Unsere Datscha in Lebedewka – ein kleiner Garten, ein Häuschen, ein Stück Sommerruhe.

Ich arbeite morgens am Laptop an meinen Projekten, während draußen die Sonne durch das Grün der Bäume fällt.
Danach geht es an den See – zum Schwimmen, Beeren- oder Pilzesammeln oder einfach zum Spazieren durchs Dorf.

Abends ist Banja-Zeit – das traditionelle russische Dampfbad mit Birkenzweigen, Hitze, Lachen und einem Gefühl tiefer Ruhe.
Es gibt WLAN, aber der Empfang ist oft schwach. Und das ist gut so.

Hier zählt anderes: Gespräche, Natur, Nachbarschaft.
Man tauscht Gurken gegen Beeren, kleine Geschenke gegen Lächeln.

Mein Sohn und ich am See in Lebedewka – Schwanensee nennen ihn die Dorfbewohner liebevoll. Für uns ist er der Inbegriff von Sommer und Ruhe.

Das Leben hier ist gĂĽnstig, einfach, erfĂĽllt.
Kein Muss, kein Zeitdruck – nur das Hier und Jetzt. Und der Wald ringsum. 🌲

Und manchmal, wenn ich mit meinem Sohn am See stehe und die Sonne im Wasser glitzert, denke ich:
Mehr braucht GlĂĽck eigentlich nicht.

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Gedanke zum Mitnehmen
GlĂĽck bedeutet nicht, viel zu haben, sondern wenig zu brauchen.

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