Wassermelone und Wärme – Freundschaft im Hutong

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Zum Glück hatte ich herzliche Mitbewohner: Rainy, meine Kollegin, und ihren Freund Gary. Zum Essen war ich immer in ihrem kleinen Zimmer eingeladen, wo wir uns über die kleinen und großen Abenteuer des Alltags austauschten. Ihre Gesellschaft machte das Leben in unserem bescheidenen Heim nicht nur erträglich, sondern unvergesslich.

Wassermelone und Wärme – Freundschaft im Pekinger Hutong

Trotz der einfachen und für mich ungewohnten Wohnsituation fühlte ich mich wohl. Ich verstand mich großartig mit Rainy und Gary – ihre positive Einstellung und unser gemeinsames Lachen ließen die Herausforderungen des Alltags plötzlich unwichtig erscheinen.

Oft saßen wir spät in der Nacht zusammen, tranken Tee und schmiedeten Pläne für unsere nächsten Erlebnisse. Besonders in Erinnerung blieb mir der Tag, an dem Gary mit einer riesigen Wassermelone hereinkam – ein Genuss, den ich schon in Deutschland geliebt hatte.
Wir teilten sie, lachten, und für einen Moment schien die Welt außerhalb unseres kleinen Raumes weit weg.

Diese Abende im Hutong waren für mich die wahren Höhepunkte meiner Zeit in China – Momente, in denen Einfachheit zu Reichtum wurde und Nähe wichtiger war als jeder Komfort.

💭
Gedanke zum Mitnehmen
Manchmal liegt das Glück nicht darin, wie viel wir haben,
sondern wie sehr wir das schätzen, was gerade da ist.
Dankbarkeit verwandelt selbst bescheidene Momente in Erinnerungen voller Wärme.

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