
Während meines Aufenthalts in Australien wohnte ich bei Debbie, einer warmherzigen Australierin, die schnell zu einer engen Freundin wurde.
Wir verbrachten fast jeden Tag miteinander – kochten, aßen, lachten und tauschten Geschichten über das Leben aus.
Es fühlte sich an, als wären wir eine kleine Familie.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Debbies häufiges „Good on ya!“, das sie bei jeder Gelegenheit sagte.
Ob ich ihr beim Abtrocknen half, ein neues Rezept ausprobierte oder einfach pünktlich zum Abendessen erschien – immer kam dieses fröhliche Lob.
Anfangs war ich überrascht, dass man in Australien so oft und leicht Anerkennung ausspricht – selbst für scheinbar kleine Dinge.
Doch genau das machte etwas mit mir:
Ich begann, diese positive Haltung zu übernehmen.
Good on ya – das war kein oberflächliches Kompliment,
sondern eine Art, den Alltag zu feiern,
den anderen zu sehen und das Gute nicht als selbstverständlich zu nehmen.
Mit der Zeit begann auch ich, „Good on ya!“ zu sagen,
und es wurde zu unserem kleinen Insider-Witz – Ausdruck von Freundschaft und Leichtigkeit.
Diese Redewendung war mehr als nur Worte:
Sie stand für eine Lebenshaltung, die mich noch lange begleitete –
und mich daran erinnerte, wie sehr positive Sprache Beziehungen stärken kann.
💭
Gedanke zum Mitnehmen
Anerkennung muss nicht groß sein, um Großes zu bewirken.
Manchmal reicht ein einfaches „Good on you“, um einen Tag heller zu machen.






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