Mein minimalistisches Zuhause im Hutong

Veröffentlicht in: China, Kulturschock China, Uncategorized | 0

Mein Zimmer war ein wahres Juwel der Einfachheit. Ein Holzbett, das bei jeder Bewegung ein Konzert aus Knarzen und Quietschen veranstaltete, und eine Wäscheleine, die quer durch den Raum gespannt war und als multifunktionales Möbelstück dient

Mein minimalistisches Zuhause im Hutong – Alltag zwischen Einfachheit und Entdeckungsfreude

Mein Zimmer war ein wahres Juwel der Einfachheit. Ein Holzbett, das bei jeder Bewegung ein Konzert aus Knarzen und Quietschen veranstaltete, und eine Wäscheleine, die quer durch den Raum gespannt war und als multifunktionales Möbelstück diente.

📸 Hier das Foto deines Zimmers einfügen.

Ich schlief auf diesem Holzbett ohne Matratze – nur eine dicke Decke lag darunter, die tapfer versuchte, den Komfort eines gemütlichen Schlafplatzes zu simulieren. Die Fenster erinnerten an jene eines Hühnerstalls, was mir allerdings den Vorteil verschaffte, immer bestens über das Wetter informiert zu sein – und über die neuesten Klatschgeschichten der Nachbarn.

Jeder Windstoß ließ die Fensterrahmen klappern, und ich wusste genau, wann der Nachbar seine Haustür öffnete oder die Kinder draußen spielten. So wurde mein Zimmer nicht nur zu einem Rückzugsort, sondern auch zu einem kleinen Schaufenster in das Leben der Hutong-Gemeinschaft – ein Ort, an dem ich täglich neue Geschichten entdeckte und lernte, wie viel man mit wenigem haben kann.

💭
Gedanke zum Mitnehmen
Minimalismus beginnt nicht mit Verzicht,
sondern mit dem Blick für das, was wirklich zählt.
Wer lernt, Einfachheit zu schätzen,
entdeckt Reichtum im Alltäglichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert