Lernen durch Spielen: Wie ein Brettspiel-Projekt meinen TEFL-Unterricht veränderte

Veröffentlicht in: TEFL & Unterricht, Thailand | 0

Während meiner TEFL-Ausbildung in Phuket erhielt ich eine besondere Herausforderung: Ich sollte den Schülerinnen die englischen Farbnamen vermitteln – aber so, dass es sowohl lehrreich als auch unvergesslich würde. Die Lösung? Ein kreatives Brettspiel-Projekt, das Sprachlernen mit Spaß verband. Mein Ansatz war einfach, aber wirkungsvoll: Die Schülerinnen entwarfen in Gruppen ihre eigenen Brettspiele, bei denen sie Farbfelder nutzen mussten. Bei jedem Zug sollten sie nicht nur die entsprechende Farbe benennen, sondern auch einen Satz damit bilden.

Die Begeisterung war sofort spürbar – sie diskutierten Regeln, malten bunte Spielfelder und lachten, während sie ihre Kreationen testeten. Der Effekt war verblüffend: Plötzlich übten sie nicht nur Vokabeln, sondern auch Teamarbeit, Problemlösung und spontanes Sprechen. Am Ende präsentierten sie stolz ihre Werke – und hatten die Farbnamen mühelos verinnerlicht. Diese Stunde bestätigte, was ich seitdem in meinem Unterricht versuche zu leben:

Spielerisches Lernen schafft nicht nur Wissen, sondern auch Freude am Entdecken einer neuen Sprache. Diese Erfahrung fließt bis heute in meine Lehrmethoden ein – denn die besten Lektionen sind die, an die sich Schüler*innen (und Lehrkräfte!) noch Jahre später mit einem Lächeln erinnern.

Selbst gestaltetes Brettspiel – Hände von Schülerinnen, Farben, Bewegung und Freude am Lernen in einem Bild vereint

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Gedanke zum Mitnehmen
Lernen geschieht am leichtesten, wenn Neugier die Führung übernimmt. Wo gespielt wird, öffnet sich der Kopf – und das Herz gleich mit.

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